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| Das Farbe nicht nur der Malerei vorbehalten ist, zeigt Martin Hintenlang mit seiner Skulptur "der Kuss" - das Material ist eingefärbter Beton - profan, denkt man vielleicht - aber sofort kann man mit dem Beton-Werbe-Slogan kontern :"es kommt darauf an, was man daraus macht."
Martin Hintenlang macht aus vielem etwas: er arbeitet mit Bronze, Stein, Holz, Kunststoff, Zement, und lässt aus diesen Materialien Figuren und Objekte entstehen. Man kann ihn als Naturalisten bezeichnen - akribisch und mit dem Wissen um die Form arbeitet er seine Figuren aus - auch in der abstrakten Skulptur bleibt er dem naturalistischen Detail verhaftet. Er selbst sagt, dass ihn die Ausbildung an der freien Bildhauerschule Gruber in Österreich geprägt und beeinflusst hat, indem dort der reine Naturalismus gelehrt wurde - heute arbeitet er in seinem Atelier im Odenwald als freischaffender Künstler - und nach wie vor hat ihn die Faszination für Ästhetik der naturalistischen Form im Griff. Sein Thema ist die menschliche Figur - als Torso, als Detail, als Porttrait - und als Metapher für persönliche und seine Umwelt betreffende Themen. In der Skulptur "Coming Out" behandelt er das Problem der Transsexualität, des Uneins sein mit der eigenen Geschlechtlichkeit, der Spannung, die aus dieser Situation entsteht und letztlich der Unlösbarkeit des Zwiespaltes nicht Mann und nicht Frau zu sein. Auch das moderne Schlagwort "Coming Out" lindert nicht die Schmerzhaftigkeit dieser schizophrenen Lebenssituation - und trotzdem bleibt die äußere Hülle ästhetisch. Für mich als Betrachterin bleibt es, die Skulpturen von Martin Hintenlang genau anzuschauen und auch zu entdecken, was unter der äußeren Form liegt. Kersten Thieler-Küchle (Galeristin und Künstlerin) |
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| Home | Skulptur und Bewegung sind zwei Begriffe, die Martin Hintenlang in seinen Arbeiten auf lebendige Art verbindet. Seinen Werken wohnt trotz der Verarbeitung von harten Materialien wie Beton, Gips, Metall, Sandstein und Bronze eine Bewegung inne, durch die die Objekte viel von ihrer Statik verlieren und sich dadurch dem Betrachter sinnlich erschließen.
... Martin Hintenlang hat das Talent, verschiedene Bewegungsintentionen innerhalb eines Objektes zu sehen und umzusetzen. ... Gegensätzlichkeiten prägen die Arbeiten von Martin Hintenlang. Nicht nur in Bewegung und Material, bei Mann und Frau, im Zueinander und Auseinander sondern auch im Guten und im Bösen. Dies wird sehr deutlich in den "Brunnengesichtern", wo das Gute und das Böse hintereinander erscheint und der Künstler dokumentiert, dass beides immer zusammen gehört. Es gibt nicht das Entweder/Oder, sondern immer eine Bewegung von Gegensätzlichkeiten, die nur zusammen ein Ganzes bilden. Hans Jürgen Buch (Künstler) |
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| ... (die Ausstellung wird) eröffnet mit sensiblen Versen der Feudenheimer Autorin Gertrud Häfner. Ihr Gedicht "Köpfe" widmet sie dem Bildhauer Martin Hintenlang, denn Köpfe nehmen unter seinen vielfältigen Werken eine besondere Rolle ein. Gesichter, abgeklärt wie die der alten griechischen Philosophen; Köpfe, liegend wie die der Schlafenden bei Traum I und Traum II; Antlitze, die sich nähern und miteinander im Kuss verschmelzen.
Das verwendete Material und die Kopfform sind dabei bezeichnend: So sind die Griechen in das Tiefengestein Diorit und Syenit geschlagen. Aus dem naturbelassenen kantigen Stein löst sich das archaische Gesicht, in dem sich Weisheit und Gedanken wiederspiegeln. Beim Kuss und beim Träumer ist es mal die kubische Form aus blauem und gelbem Gips, mal die losgelöste Kontur des Gesichts aus Bronze....... Hintenlang versteht es vortrefflich, seinen Skulpturen Lebendigkeit einzuhauchen..... Gertrud Häfner und Christina Altmann Mannheimer Morgen Nr. 105 / 7.Mai 2004 |
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| UNESCO nimmt Geopark Bergstraße-Odenwald in ihr globales Netzwerk auf
Diesem Netzwerk gehören weltweit 25 Geoparks aus 11 Ländern an. Dem Geopark Bergstraße-Odenwald kommt ein ganz besonderes Privileg zu. Er ist der einzige mit nationalem und europäischem Prädikat. Zu ihm gehören 90 Kommunen, darunter Heidelberg und Darmstadt in 7 Landkreisen und 3 Bundesländern. Die von Martin Hintenlang erstmals 2000 initiierten Kunstweg-Tage sind fester Bestandteil dieses weltweiten UNESCO-Netzwerkes. Die Idee ist, Kunst zu schaffen und an ganz besonderen Wegen (als Museum) in der Natur zu installieren. Diese Veranstaltung findet einmal im Jahr an wechselnden Orten als KUNSTWEG-TAGE statt. Nach dem großen Erfolg im Jahr 2000 ist die Sparkassen-Stiftung Träger dieser Veranstatlung mit Martin Hintenlang als Organisator. |
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| 11.11.2005 Hessen Fernsehen Hessen Tipp "Der Philosoph Thales" |
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| 05.12.2005 Hessen Fernsehen Hessen Journal "Bronze Steinmetz" Abtsteinach |
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